Kosten

Fragt ein Mann auf der Straße einen Anwalt: "Was kostet bei Ihnen eine Frage?"
Sagt der Anwalt: "100 €. Und was ist Ihre zweite Frage?"

 

 

Guter Rat ist nicht umsonst. Allerdings sollte der Ratsuchende auch nicht ins Ungewisse stolpern.

 

Erstberatung

Oft genügt schon eine kompetente anwaltliche Beratung, um sich über Chancen und Kostenrisiko eines Rechtstreits umfassend zu informieren.

Eine erste Beratung kostet zwischen 150 € und 200 €.

Sollten Sie beim zuständigen Amtsgericht Beratungshilfe beantragt haben und den Berechtigungsschein zu unserem Gespräch mitbringen, zahlen Sie 15 € für die Beratung.  Im Rahmen dieser Beratung erfahren Sie auch, wie hoch die Kosten werden, wenn Sie uns beauftragen, Sie zu vertreten, und ob dies möglicherweise von der Beratungshilfe abgedeckt wird.

Sollten Sie über eine Rechtschutzversicherung verfügen, so klären Sie am besten vor dem Beratungsgespräch, ob die Kosten übernommen werden, was bei sozialrechtlichen Angelegenheiten häufig nicht der Fall ist.

 

Mandatserteilung

Sollten Sie uns nach dem ersten Gespräch in Ihrer Sache beauftragen wollen, fallen selbstverständlich keine Erstberatungsgebühren an.  In dem Fall werden wir dieses erste Gespräch dazu nutzen, Sie umfassend darüber zu informieren, welche Kosten in Ihrem konkreten Fall auf Sie zukommen können. Ist dies noch nicht abschließend vorauszusehen, dann sagen wir Ihnen das. Über Kosten und Risiken aufzuklären gehört einfach dazu.

Sollte es Ihnen von Anfang an nur um eine anwaltliche Vertretung durch uns gehen und möchten Sie die Anwaltskosten erfahren, ohne eine Erstberatung in Anspruch zu nehmen, so können Sie uns über das Kontaktformular kurz Ihren Fall schildern und wir teilen Ihnen mit, in welcher Höhe Anwaltskosten für Sie voraussichtlich anfallen werden. Um so genauer Ihre Beschreibung ist, umso präziser fällt die Antwort aus.

Eine telefonische Auskunft durch unser Sekretariat zu den voraussichtlichen Kosten in Ihrem Fall ist leider nicht möglich.

Die Anwaltsvergütung ist gesetzlich geregelt im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz.
Weitergehende Informationen zur Anwaltsvergütung finden Sie auf den Seiten der Bundesrechtsanwaltskammer.

 

Kostenerleichterung

Sofern Sie nur geringes Einkommen beziehen und kein Vermögen vorhanden ist, können Sie außergerichtlich die Beratungshilfe und gerichtlich die Prozeßkostenhilfe beanspruchen. Dann übernimmt der Staat vollständig oder zum Teil ihre Anwalts- und Gerichtskosten.

Die Beratungshilfe ist von Ihnen selbst am Amtsgericht Ihres Wohnsitzes zu beantragen. Sollte Ihnen diese bewilligt werden und eine Abrechnung darüber erfolgen, tragen Sie einen Eigenanteil von 15 €. Eine Abrechnung über die Beratungshilfe kann nur erfolgen, wenn Sie den Berechtigungsschein zum ersten Gespräch in der Kanzlei mitbringen.

Die Prozesskostenhilfe wird hingegen über unsere Kanzlei beantragt, sobald Sie den entsprechenden Antrag vollständig mit den entsprechenden Belegen vorlegen. Dieser Antrag ist von Ihnen auszufüllen. Sollten Sie dabei Hilfe benötigen, so bieten verschiedene Wohlfahrtsverbände spezielle Sprechstunden hierfür an, wie zum Beispiel die AWO Hannover.

Die entsprechenden Antragsformulare finden Sie hier:
Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe

Alles Weitere zur Berechnung der Prozesskostenhilfe erfahren Sie unter Prozeßkostenhilferechner.